Bahnhofsumfeld Oberhausen-Sterkrade

In Kooperation mit Förder Landschaftsarchitekten entwickelten wir die Gestaltungsparameter für die Unterführung:

Die Stärkung und Verknüpfung des Bahnhofsquartiers als Entree zur Innenstadt und die Ausbildung einer neuen Identität stehen im Mittelpunkt aller Entwurfsgedanken. Mit einem selbstbewussten, gesamtheitlichen Ansatz aus städtebaulichen, verkehrsplanerischen und freiraumplanerischen Überlegungen wird die Neuordnung des Bahnhofsumfeldes angestrebt.

In diesem Zusammenhang formuliert der Entwurf das Konzept der direkten Wege. In Anlehnung an die historische Situation verknüpft die Planung mit der neuen Unterführung und der gezielten Verwendung von Belägen, Ausstattungs- und Beleuchtungselementen die getrennten Stadtteile. 

Darüber hinaus fasst der Entwurf die beiden Stadtteile visuell über die „Fenster zur Stadt“ zusammen. Die geplante Lärmschutzwand wird oberhalb der Unterführung durch großzügige Fenster unterbrochen, so dass die beiden Stadtteile trotz der trennenden Wirkung der Bahn visuell verbunden bleiben.

Die bestehende Bahnhofsunterführung wird durch eine Umgestaltung und ein neues Beleuchtungskonzept aufgewertet. Die abgerundete Linienführung der senkrechten Wandelemente trägt zur Vermeidung von Angsträumen und zur Nutzungsoptimierung für Radfahrer bei. Bodenmarkierungen geben Aufschluss über Aufgänge und die Trennung von Fuß- und Radweg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nutzung:
Öffentlicher Raum

Auftraggeber:
Stadt Oberhausen

Kooperation:
Förder Landschaftsarchitekten, Essen

Leistungsumfang:
Konkurrierendes Planungsverfahren

Wettbewerb:
2. Platz

Fläche:
14.000qm

Planungszeitraum:
2015